GELSENWASSER Energienetze

Energiespartipps

Bereits mit kleinen Änderungen lässt sich viel Energie einsparen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für Ihren Geldbeutel.

Hier finden Sie eine Reihe von Tipps, die Ihr Sparschwein zum Lächeln bringen werden, wenn Sie diese in Ihren Alltag integrieren.

Heizen

  • Zugige Fenster treiben Ihren Heizverbrauch in die Höhe. Mit Hilfe eines Teelichts können Sie ganz einfach testen, ob in ihrer Wohnung Zugluft entsteht. Falls nötig, können Sie die Fenster mittels Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen aus dem Baumarkt einfach und kostengünstig abdichten.
  • Mit einem Sparduschkopf können Sie ihren Warmwasserbedarf erheblich verringern, da nur etwa die halbe Wassermenge benötigt wird.
  • Heizkörper stehen oftmals in Nischen. Durch die Dämmung der zumeist sehr dünnen Wände in den Nischen, können Sie den Wärmeverlust hinter den Heizkörpern um bis zu 90% mindern.
  • Mit Hilfe von elektronischen Thermostaten können Sie die Betriebszeiten Ihrer Heizung individuell anpassen und so bis zu 10% Ihrer Heizenergie einsparen.
  • Nicht nur praktisch, sondern auch heizkostensenkend ist der Einbau von elektronischen Thermostaten. Diese können individuell programmiert werden und somit Ihre Wohnung effektiver heizen bzw. die Heizung ausschalten, wenn Sie nicht im Hause sind.
  • Jede Luftblase im Heizkörper verschwendet unnötig Energie. Entlüften Sie ihre Heizkörper daher regelmäßig.
  • Halten Sie in kalten Nächten Vorhänge und Jalousien geschlossen, damit keine Wärme nach außen gelangen kann.
  • Lassen Sie Ihre Heizkosten professionell prüfen. Mit einem professionellen Heizgutachten können Sie sich individuell beraten lassen, wo und wie Sie Energie sparen können.
  • Isolieren Sie Ihre Heizungsrohre, da sonst viel Wärme verloren geht. Mittlerweile ist die Isolierung der Heizungsrohre nach Energieeinsparverordnung (EnEV) sogar verpflichtend und wird bei Zuwiderhandlung als Ordnungswidrigkeit gesehen.
  • Werden Ihre Heizkörper teilweise nur lauwarm obwohl sie auf der höchster Stufe stehen? Eine Einstellung des Heizsystems durch einen hydraulischen Abgleich kann das Problem lösen. Informationen hierzu erhalten Sie bei Ihrem Installateur.
  • Lüften Sie richtig. Indem Sie stoßlüften anstatt die Fenster zu kippen, kommt genügend frische Luft in den Raum, ohne dass die Wände auskühlen. Währenddessen sollten Sie die Thermostatventile schließen.
  • Gehen Sie lieber Duschen als Baden. Bei einem Bad verbrauchen Sie fast doppelt so viel Wasser wie beim Duschen.
  • Erneuern Sie Ihre Heizungspumpe. Neue Pumpen verbrauchen in der Regel weniger als die Hälfte der alten Geräte, wodurch Sie viel Energie und Geld sparen können.
  • Senken Sie Ihre Raumtemperatur! Natürlich müssen Sie nicht frieren, jedoch sparen Sie durch die Absenkung der Raumtemperatur pro Grad ca. 6% Heizenergie.
  • Waschen Sie ihre Hände mit kaltem Wasser. Eine gründliche Reinigung wird nicht durch das warme Wassser, sondern durch die Seife gewährleistet. Denn erst mit kochendes Wasser werden Keime abgetötet.

 

Elektronik

  • Die PC-Anlage ist wohl einer der größten Stand-by-Verbraucher im Haushalt. Eine abschaltbare Steckdosenleiste beendet dieses Problem.
  • Der Bildschirmschoner ist eine Stromverschwendung. Deaktivieren Sie ihn und stellen Sie Ihren PC so ein, dass sich der Bildschirm nach ca. zehn Minuten Nichtnutzung ausschaltet.
  • Verwenden Sie lieber einen Laptop als einen PC. Ein Laptop benötigt bei vergleichbarer Ausstattung und Leistung ca. 30 W, ein Desktop-PC verbraucht dagegen 200 W und mehr.
  • Kleingeräte verbrauchen oft auch im ausgeschalteten Zustand noch Strom. Ziehen Sie nach Gebrauch den Stecker oder nutzen Sie auch hier abschaltbare Steckdosenleisten.
  • Ladekabel aus der Steckdose ziehen: Sind Handy, Laptop, Digitalkamera oder der Handstaubsauger fertig aufgeladen, sollte stets der Netzstecker gezogen werden. Bleiben Ladegeräte in der Steckdose, verbrauchen sie Strom, obwohl der Akku längst voll ist.
  • Ersetzen Sie Glüh- durch Sparlampen. Beachten Sie aber bei der Auswahl, dass stabförmige Energiesparlampen das meiste Licht zur Seite abstrahlen. Soll es auch unter der Lampe schön hell sein, sind Sparlampen in Kugel- oder Wendelform vorteilhaft.

Haushaltsgeräte

  • Nutzen Sie Ihre Waschmaschinen effizient. Wer die Anzahl der Waschdurchgänge reduziert, spart Strom.
  • Waschen Sie bei niedrigerer Temperatur, denn waschen über 40 Grad ist heute nur noch in Ausnahmefällen nötig.
  • Verzichten Sie auf die Vorwäsche. Bei den meisten Textilien sind die Verschmutzungen nicht so stark, dass eine Vorwäsche benötigt wird.
  • Eine 60-Grad-Wäsche braucht drei Viertel des Stroms zum Aufheizen des Wassers. Wer in der Nähe einen Warm- und Kaltwasseranschluss hat und das Wasser mit Öl, Gas, Fernwärme oder Solar erwärmt, kann seine Energiekosten senken.
  • Trocknen Sie Ihre Wäsche auf einer Wäscheleine. Beim Trocknen Ihrer Wäsche verbraucht ein Trockner viel Energie. Versuchen Sie daher Ihrer Wäsche so oft wie möglich zum Trocknen aufzuhängen.
  • Spülmaschinen sind dafür gebaut, sie restlos vollzuladen. Machen Sie davon Gebrauch!
  • Kühlschränke sind im Dauereinsatz und können bis zu einem Viertel des Stromverbrauchs ausmachen. Mit dem Kauf eines energieeffizienten Neugerätes können Sie den Verbrauch um bis zu 50% reduzieren.
  • Ein guter Kühlschrank-Standort sollte so gewählt sein, dass er zu keiner Tageszeit durch ein Fenster von Sonnenstrahlen beschienen wird. Heizkörper sollten mindestens 30 cm entfernt sein. Auch sollte der Kühlschrank nicht unmittelbar neben dem Herd stehen.
  • Eine Vereisung im Kühl- oder Gefrierschrank erhöht den Stromverbrauch um bis 30%. Tauen Sie Ihren Kühl- und Gefrierschrank daher regelmäßig ab.
  • Bei jedem Öffnen des Kühlschrankes entweicht Kälte, die der Kühlschrank kompensieren muss. Überlegen Sie daher vor dem Öffnen des Kühlschranks was Sie herausnehmen möchten und schließen Sie den Kühlschrank zügig.
  • Stellen Sie nur abgekühlte Speisen in das Gefrier- bzw. Kühlfach. Warme Speisen stören die Kühlung der umgebenden Lebensmittel.
  • Vermeiden Sie den Gebrauch der Klimaanlage. Wenn Sie die Jalousien geschlossen halten, morgens und abends stoßlüften und Ventilatoren statt der Klimaanlage benutzen, sparen Sie viel Energie.

Kochen

  • Verwenden Sie einen Schnellkochtopf. Wer ihn benutzt, spart Energie und Geld.
  • Um Wasser zum Kochen zu bringen, benutzen Sie besser nicht den Elektroherd. Mit einem elektrischen Wasserkocher ist das Erwärmen um etwa ein Drittel günstiger.
  • Achten Sie bei Wasserkochern auf die Füllmenge. Zwar ist ein Wasserkocher effizienter als ein Elektroherd, jedoch sollten Sie trotzdem nur so viel Wasser kochen, wie Sie benötigen.
  • Verwenden Sie zum Backen Umluft statt Ober- bzw. Unterhitze. Mit Umluft können Sie bei gleicher Gar-Dauer um 20 Grad Celsius niedrigere Temperaturen wählen.
  • Kochen Sie mit Gas. In immer mehr Wohnungen ist ein Gasanschluss vorhanden. Köche schätzen die gute Regulierbarkeit, und die Energiekosten sind im Vergleich zum Kochen mit Strom nur halb so hoch.

 

Diese Energiespartips wurden teilweise der Kampagne www.klima-sucht-schutz.de entnommen.